
Dank der Genius-Loci-Medaillen können Besucherinnen und Besucher einen einfachen QR-Code scannen, um die verborgenen Geschichten hinter Orten zu entdecken. Jede Genius-Loci-Medaille erzählt eine einzigartige Geschichte, geschaffen von Einheimischen, die ihre Region am besten kennen.
Genius Loci setzt auf „das Beste aus beiden Welten“: die Kraft und Flexibilität des Digitalen, verbunden mit einer physischen Dimension, zu erschwinglichen Kosten. Warum dieser hybride Ansatz — physisch UND digital?
Physische touristische Tafeln sind sehr teuer (im Durchschnitt über 2’500 EUR), verschandeln mitunter den Ort, den sie inwerten sollen, und halten Witterung und Elementen schlecht stand: Kälte, Regen, UV-Strahlung… Bei begrenztem Platz muss jedes Wort gewogen werden, was Kreativität oder detaillierte Inhalte einschränkt. Rein physische Beschilderung ist nicht tragfähig für die Inwertsetzung eines Territoriums in großem Maßstab, abseits besonders bemerkenswerter Monumente.
Mobile Apps sind theoretisch interessant, weil sie das volle Potenzial des Digitalen nutzen. Aus Nutzersicht ist es jedoch nicht ideal: Besucherinnen und Besucher müssen die App vorab im Store laden, die Geolokalisierung aktivieren… um zu wissen, wo die Sehenswürdigkeiten sind. Das erfordert Vorbereitung. Selbst bei exzellenten Inhalten oder Routen besteht die Gefahr, dass sie nie entdeckt werden.
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