Folge 05 von Genius Loci the Story!Erste echte Interface-Designs.
Weiter zum Grafikdesign und den ersten klickbaren Prototyp-Mock-ups mit Figma
In unserer fünften Folge lüften wir einen entscheidenden Schritt bei der Entstehung von „Genius Loci“: das Interface-Design. Und welches Werkzeug eignet sich dafür besser als Figma?
Von Anfang an sollte „Genius Loci“ anders sein. Wir wollten nicht einfach eine weitere App, sondern ein immersives Erlebnis für die Nutzer. Diese Idee spiegelte sich schnell in unseren ersten Mock-ups wider.
Einen anderen Ansatz als Wikipedia
Mit Figma konnten wir unsere Ideen in Echtzeit visualisieren und testen — so sahen wir sofort, was funktionierte und was Anpassungen brauchte.
Als wir an den ersten App-Ansichten arbeiteten, war klar: Wir wollten nicht wie eine weitere Wikipedia wirken. „Genius Loci“ sollte visuell reich sein, mit einem grossen Hintergrundbild pro Ort. Unsere ersten Prototypen zeigten sogar eine Logo-Version mit starker römischer Prägung. Das Konzept ist seither weiterentwickelt, das Wesentliche blieb: die lokalisierte Seite der Orte mit Details wie Koordinaten hervorheben.
Der richtige Flow
Doch jedes Design bringt Herausforderungen. Eine zentrale Frage war die Strukturierung der Inhalte. Wir wollten eine Oberfläche, die Entdecken fördert, ohne zu überfordern. Figma liess uns verschiedene Flows ausprobieren, bis wir den intuitivsten fanden.
Die Geheimnisse der Orte
Wir führten auch die Idee von Inhalts-„Geheimnissen“ ein — kleine Informationsperlen, die die Geschichte eines Ortes erzählen. Jedes „Geheimnis“ würde von einem „Genius“, einer Art lokalem Botschafter, geschrieben; Nutzer konnten eigene Geschichten hinzufügen. Nach einigen Tests erkannten wir: Die Funktion liess sich vereinfachen, um stärker auf die Haupterzählung des Genius zu setzen — mit Kommentarmöglichkeit.
Dieser Designprozess war anspruchsvoll und zugleich bereichernd. Jede Entscheidung zielte auf ein unvergleichliches Nutzererlebnis. Die Oberfläche hat sich seit unseren ersten Ideen stark weiterentwickelt — mit Figma konnten wir jede Etappe visualisieren.
Barrierefreiheit und Lesbarkeit
Julien brachte besonders innovative Ideen ein, etwa der Wechsel von schwarzem zu weissem Hintergrund für bessere Lesbarkeit im Freien. Er schlug vor, den Hintergrund bei jedem neu entdeckten „Geheimnis“ zu wechseln — das verlieh der Erfahrung visuelle Dynamik.
Letztlich war Figma für „Genius Loci“ nicht nur eine technische Wahl, sondern prägte unseren Gesamtansatz. Schnelle Iteration, Ideentests und unmittelbares Feedback brachten uns unserer Endvision näher.
Zum Abschluss dieser Folge: „Genius Loci“ ist weit mehr als eine App. Es ist das Produkt unserer Leidenschaft für Kulturerbe, verbunden mit Spitzentechnologie — sorgfältig gestaltet.
Danke, dass Sie uns auf dieser Reise von Entdeckung und Design begleitet haben.
Bleiben Sie dran für unsere weiteren Abenteuer mit „Genius Loci“ !
Genius Loci the Story
Alle Preise sind in unserer Broschüre detailliert:
Pack
Medaillen
- 20 Medaillen & die digitale Lösung
- Personalisierte Medaillen
- Inhalts-Hosting
- Schulungsvideos
Pack
Begleitung
- 60 Medaillen & die digitale Lösung
- Genius Loci PRO inklusive (1 Jahr)
- Inhalts-Hosting
- Personalisierte Medaillen
- Ein Workshop mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort in Ihrer Gemeinde
- 1 technische Ansprechperson
- WhatsApp-Gruppe mit Support
ÜberGenius Loci
Vor 2000 Jahren glaubten die Römer, jeder Ort werde von einem Genius Loci, dem Geist des Ortes, beschützt.
Heute bezeichnet « genius loci » die besondere Atmosphäre eines Ortes, seinen Charakter, seine Geschichte. Der Begriff wird vor allem in der Architektur verwendet.
Wir haben diese Idee aufgegriffen, um daraus ein Werkzeug zur Inwertsetzung und Digitalisierung des Kulturerbes durch die Bürgerinnen und Bürger zu machen.
In der Schweiz von den Designerinnen und Designern von Design Sprint Ltd gegründet, bietet Genius Loci SA endlich die Möglichkeit, hyperlokale Reiseziele attraktiv zu machen – zu sehr zugänglichen Kosten für Gemeinden, Vereine und Gebietskörperschaften.





